Zwei Hundert und Zehn

O Z

A o A

Wenn zwischen „Dir und mir“ die Illusion des Unterschiedes aufgelöst ist, wirst Du zu Pan. Wenn Du Pan bist, bist du ein einzigartiger Stern unter einzigartigen Sternen und das All selbst. Du bist das Selbst ohne Egozentrik und Du bist allein. Alle Anderen, sind ebenso allein, wie Du und ich, es gibt keinen Unterschied, und somit gibt es keinen Schmerz, der durch die Illusion von Getrenntheit verursacht ist, nur Freude allein. Du bist Pan, Du bist alles. Verstehe diese Worte wohl und gehe von nun an freudig deine Sternenbahn. Niemand und nichts ist oder wird, nichts ist statisch, alles ist dynamisch, allein das Gehen ist das Zeichen des Alls, der Natur, eines Tieres, eines Gottes und Menschen.

Im Zeichen des Ankh,

Arkis

*

When the illusion of difference between „you and me“ is dissolved, you become Pan. If you are Pan, you are a unique star among unique stars and…

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8 Kommentare zu „Zwei Hundert und Zehn

  1. Weder-Weder, werter fremder Einsiedler. Solltest du wirklich an einem diskursiven Ausstausch interessiert sein, dein suggestiver Kommentar signalisiert das nicht wirklich, dann erklär mal bitte, was das soll.

    Eventuell hast du bemerkt, das ich Kunst mache, und nicht nur als Künstler schöpfe ich immer schon aus jener tiefen Innen-Welt, mit dem eigenen Licht als Führer dieses Weltenraumes, und die Dämonen, die mir auf diesem Wege begneten, sind mir längst vertraut. Mein Stab bringt die Wüsten zum Blühen. Das Alleinsein war und ist mir Heimat.

    Wer seine eigene Wirklichkeit gefunden hat, kann anderen Suchenden die Erfahrungen seiner Verwandlung mitteilen. Nun denn, leg los, ich bin gespannt!

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  2. Hallo Arkis,
    Kunstschaffen ist nicht nur dir eigen. Wege in die Tiefen des niederen Selbst führen über die Einflüsterungen des hohen Selbst, in eben diesen Schöpfungsprozessen. Wer malt in dir, wer musiziert in mir? Doch ist die Kunst nur „ein“ Pfad zum Selbst, zur Reflektion des Geistes in der materiellen Welt.

    Unsere Dämonen sind listenreich, glaube ich meine umfassend zu kennen, bin ich ihrer List erlegen.

    Gedicht wie Bild empfand ich als tief, dies bewegte mich zu dem Einwurf, dass es für mich ein Hermaphrodit ist und nicht Pan. Pan ist lüstern, der Hermaphrodit eigeboren, er ist zum Stern geworden! Dies stellt keine Kritik an deiner Schöpfung dar, es spiegelt nur meine Wahrnehmung.

    TWDW the hermit

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  3. Hei the Hermit, freu mich ob deiner Antwort, dies vorweg. Vermutlich meinst du mit niederem Selbst, das sogn Ego, also die Maske, die Mensch aufgrund seiner sozialen Konditionierung trägt? In uns ist es der Genius, die thelemitische Gnosis nennt es den reinen Willen, der aus der Leerheit schöpft, m. E. synchron mit dem Dao.

    Gute Fragen, es braucht natürlich die Hand, Werkzeug, Handwerk, und Sinne des Künstlers diese zu manifestieren. Du nennst es Reflektion des Geistes, ja, ich würde sagen in die Materie. Ja, das kann ich so stehen lassen.

    Das Haus des Bewusstseins, ist unendlich, mit seinen Räumen, Stockwerken und Gängen, diese zu erforschen erfordert Mut und ein gewisses Selbstvertrauen, die Dämonen sind weniger die Gefahr als unser Haltung ihnen gegenüber. Sie spiegeln gerne, was in ihnen hineingesehen wird, auch dies sind quasi wir selbst.

    Alle diese Symbole der großen Arkana sind als Ganzes in einem Kontinuum miteinander verbunden und fließen ineinander, keins steht für sich allein. Wie die Noten einer Sinfonie, alle haben ihren An-Teil daran. Wie immer, ist das Ganze der Unendlichkeit mehr als die Summe der Teile. Pan (der doppegeschlechtliche, hermaphroditische, Baphomet) liegt auf einer anderen Frequenz, stimmt, und drückt mehr aus als nur Lüsternheit, er ist Alles, und enthält somit ebenso das Agens des Eremiten, auf der Höhe steht der Narr, und jenes, jenseits des Narren: 2 1 0 .

    Ich empfange beim Zeichnen und beim Malen einer Idee oftmals den Namen ergo Titel meiner Arbeiten, und diese Zeichnung wollte Aiwass genannt werden.

    Herzliche Grüße.

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  4. Dir Arkis,

    unsere Dämonen sind Spiegelung des Weges durch diese uns offenbare Schöpfung des Lichtes. Licht ist Dunkelheit! Das niedere Selbst zur Reinkarnation gezwungen, getrennt durch seinen potenziel hohen Geist. Dessen Erkenntnis Willen ist. Somit ist selbst die Schöpfung der Kunst ein Dämon, ein Schlüssel zum Geist, da der direkte Weg versperrt ist. Der Stab ist reinster Wille, eigeboren, kein Spermatoson, welches nur eine Offenbarung des niederen Selbst sein kann, da Vereinigung Dualität bedingt.

    Thelema ist Freiheit des Geistes, kein Dogma. Alle Götter sind tot, das Ich wird Gott.
    Es meditiert/schöpft sein Universum. Dual dem offenbaren.

    Blicke in den Abyss, und steige empor …

    Ich bin starr der einsamen Lust der Teufelei.

    IO Pan

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    1. Jenseits all dieser Konzeptionen, lieber Thomas, ist die in Begriffen implizite Dulaität in Leerrheit aufgelöst. Es besteht eine illusionäre Furcht des Egos vor dem Nichts-Sein (Abyss). Kein Dogma, ja so betrachte ich es auch, es spielt aber keine Rolle, auch Freiheit des Geistes ist eine Vorstellung, ein Konzept. Kunst und Dämonen … das sind Objekte und Formen des subjektiven Bewusstseins, das sich um ein Bildnis von sich selbst und allem zu machen objektifiziert, da kein Subjekt ohne Objekt sein kann. Oberhalb des Abyss ist nur reine nicht-egozentrische Subjektivität. Es gibt ergo weder einen Musiker noch eine Künstler, noch ein Ich noch ein Selbst, weder niedrig noch hoch …. noch einen Träumer …. nur das Träumen, die Ideen der Kunst, und der Musik … u.sw. Doch sind dieses allesamt relative Erscheinungen der phänomenologischen Welt: das Absolute kennt sie nicht obwohl Quelle des Relativen als auch des Absoluten selbst: Shunyata (vorkonzeptionelle Leerhheit), ist die einzige Realität.

      Dies soll nicht als Belehrung aufgefasst werden, ein Dank für deine inspirierenden Zeilen und ein Geschenk °°-)

      Herzlich

      P.s. was „du“ wirklich bist, ist weder Freiheit des Geistes noch Unfreiheit.

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      1. Edit: Teil II
        Wir sind nicht dazu verdammt, die Agenten der Programmierung anderer Leute zu sein. Wir können uns selbst programmieren. Fähigkeiten in der Selbstprogrammierung würden einen Überlebensvorteil gegenüber denen bieten, die mitkommen, um miteinander auszukommen.

        Tiefer sinkt der gedankenlose Geist. Der Punkt ist wie ein kleiner Stern auf der Spitze einer Nadel. Doch dieser Stern ist die Mutter der Galaxien.

        Wir sind Symbolmacher und Symbolbenutzer. Götter & Teufel, Helden & Bösewichte sind Symbole in Form von Personen. Götter des l. al, es sind Symbole, mit denen wir uns identifizieren. In gewisser Weise werden wir zu dem, was wir in der Invokation anrufen (anbeten).

        Zu den Häusern (im l. al) gehören unsere Körper: physisch (Ha), astral (Ka), spirituell (Khu) und transzendent (Khabs). Unsere Häuser sind der psychologische Kontext unserer Erfahrung in der Welt, unser Verständnis der Existenz. Wir erschaffen unsere Häuser und unsere Götter, um mit unserer Realität fertig zu werden, aber sie erschaffen auch unsere Realität. Sie sind Symbole, psychologische Werkzeuge, die das menschliche Bewusstsein unterstützen und erweitern. Wir können diese Werkzeuge entwerfen, um die Gegenwart zu finden. Die Zukunft ist in der Gegenwart geschmiedet. Um die Zukunft zu verändern, ändern wir einfach die Gegenwart, sind Zeitwandler …

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