Willkommen in meinem Kopf, Kapitel Null (v. Claas Hoffmann)

Kapitel Null Das Letzte zu Beginn: Dies ist der Versuch einer neuen Ordnung: Oben befindet sich unten, der äußere Rand ist der Kern. Kein Buch über die Wirklichkeit oder die Wahrheit. Nur meine Erinnerungen an die Wirklichkeit. Die Kapitel meiner Erzählung sind nicht chronologisch geordnet, denn im Mittelpunkt der Geschichten befindet sich eine geheime Organisation, … Willkommen in meinem Kopf, Kapitel Null (v. Claas Hoffmann) weiterlesen

Thelema und die Pädophilie

Was lese ich da? K13online beabsichtigt, an dieser Anhörung zur LIVE-Berichterstattung teilzunehmen. Denn das Merkmal der sexuellen Identität im Grundgesetz wird auch für die sexuelle Minderheit der Pädophilen relevant sein. Allein die sexuelle Identität/Orientierung/Ausrichtung eines Pädophilen darf nicht diskriminiert werden. Die sexuelle Identität der Pädophilie stellt keinen Straftatbestand dar. Die Pädophilie wird in den Katalogen der DSM5 & ICD10 … Thelema und die Pädophilie weiterlesen

Ankündigung

Zukünftig wird jede Woche ein Kapitel aus dem Buch "Willkommen in meinem Kopf" von Claas Hoffmann veröffentlicht. Das Inhaltsverzeichnis könnt ihr hier einsehen. Wer Claas Hoffmann noch nicht kennt, kann seine Biographie auf seiner Webseite lesen oder in Kurzfassung auf der Wikipedia. Aber selbst seine Biographie wird es nicht schaffen, um sich ein tatsächliches Bild … Ankündigung weiterlesen

Thelema, Religion und Glaube (v. Olaf Francke)

Mit freundlicher Erlaubnis von Olaf Francke Einige vergleichende Anmerkungen zu den abrahamitisch-monotheistischen Religionen im Bezug zu Thelema. Hier soll versucht werden, aufzuzeigen, warum THELEMA keine Religion im theologischen Sinne sein kann und warum ein Vergleich deshalb schwer ist. Es wird oft versucht, THELEMA als eine Religion bzw. Pervertierung einer Religion öffentlich dazustellen. Das ist jedoch … Thelema, Religion und Glaube (v. Olaf Francke) weiterlesen

Khabs

Kommentar von Crowley, Liber AL vel Legis Nuit, Vers 8: Das Khabs ist in dem Khu, nicht das Khu in dem Khabs  (Anm: sind von mir)

Wir sollen uns nicht als niedere Wesen betrachten, ohne deren Sphäre Licht oder „Gott“ ist. Unser Verstand und unser Körper sind Schleier des Lichts im Inneren. Der Uneingeweihte ist ein „Dunkler Stern“, und das große Werk für ihn ist es, seine Schleier transparent zu machen, indem man sie „reinigt“. Diese „Reinigung“ ist eigentlich „Vereinfachung“; es ist nicht, dass der Schleier schmutzig ist, sondern dass die Komplexität seiner Falten ihn undurchsichtig macht. Das Große Werk besteht daher hauptsächlich in der Lösung von Komplexen. Alles an sich ist perfekt, aber wenn die Dinge durcheinander sind, werden sie „böse“. (Dies wird im Lichte von „Der Einsiedler von Esopus Island“, q.v.) Die Lehre ist offensichtlich, aus ihrer Position, von größter Bedeutung und zwar als erste „Offenbarung“ von Aiwass.

Dieser „Stern“ oder „Innerstes Licht“ ist die ursprüngliche, individuelle, ewige Essenz. Das Khu ist das magische Gewand, das es für sich selbst webt, eine „Form“ für sein Sein, Jenseits der Form, durch die es durch Selbstbewusstsein Erfahrung sammeln kann, wie in der Anmerkung zu Vers 2 und 3 erläutert. Dieses Khu ist der erste Schleier, weitaus feiner als Geist oder Körper und wahrer; denn seine symbolische Form hängt von der Natur seines Sterns ab.

Warum wird uns gesagt, dass das Khabs im Khu ist und nicht das Khu im Khabs? Haben wir dann das Gegenteil angenommen? Ich denke, wir werden vor der Idee eines Pleroms ( Anm: [griechisch, πλήρωμα pléroma „Fülle“] ist bei den Gnostikern das Glanz- und Lichtmeer, als Sitz der Gottheit, von wo alles Gute ausströmt.) gewarnt, einer Flamme, von der wir Funken sind und zu der wir zurückkehren, wenn wir sie „erreichen“. Das wäre in der Tat den ganzen Fluch der getrennten Existenz lächerlich zu machen, eine sinnlose und unverzeihliche Torheit. Es würde uns auf das Dilemma des Manichäismus (Anm: Der Manichäismus war eine stark von der Gnosis beeinflusste Offenbarungsreligion der Spätantike und des frühen Mittelalters) zurückführen. Die Idee, dass Inkarnationen eine ursprünglich per Definition perfekte Sache zu vervollkommnen, zu „perfektionieren“, ist schwachsinnig. Die einzige vernünftige Lösung ist, wie zuvor gegeben, anzunehmen, dass das Vollkommene die Erfahrung der (scheinbaren) Unvollkommenheit genießt. (Es gibt tiefere Lösungen für dieses Problem, die den höchsten Stufen der Initiation entsprechen; aber die obigen sollten der durchschnittlichen Intelligenz genügen.)

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by Arkis

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